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Fragen und Antworten

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Dort, wo Automaten aufgestellt sind, also unter anderem in Spielhallen und gastronomischen Betrieben, ist der Abgleich bei jedem Betreten und im Übrigen vor dem ersten Spiel während eines Aufenthalts in der jeweiligen Spielstätte vorzunehmen (§ 8 Abs.3 GüStV2021).

Bezüglich der Fremdsperre sind die oben genannten Gründe abschließend und für die genannten Umstände nicht einschlägig. In einem solchen Fall empfehlen wir, ein Hausverbot zu erteilen.

Grundsätzlich ja. So müssen durch die Veranstalter und Vermittler von Glücksspielen, bzw. die zuständige Behörde solche Personen gesperrt werden, von denen sie aufgrund der Wahrnehmung des Personals oder aufgrund der Meldungen Dritter wissen oder annehmen müssen, dass sie spielsuchtgefährdet oder überschuldet sind, ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen oder Spieleinsätze riskieren, die in keinem Verhältnis zu ihrem Einkommen oder Vermögen stehen (§ 8a Abs.1 Alt.2 GlüStV2021). Im Fall der Fremdsperre ist dem Spieler Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben und diese zu dokumentieren (§ 8a Abs.3 GlüStV2021). Weitere Klarstellungen hinsichtlich des Verfahrens durch die zuständigen Behörden bleiben abzuwarten.

Einzelheiten des Antragsverfahrens sind noch nicht bekannt. Selbstverständlich muss bei einer Abfrage jedoch der Standort bekannt und registriert sein.

Bitte kontaktieren Sie in dieser Frage das jeweilige Herstellunternehmen des Sperrsystems.

Den Antrag für OASIS muss der Veranstalter oder Vermittler ( Aufstellunternehmer ) des Glücksspiels stellen.

Zu diesem Zeitpunkt kann die Frage nicht abschließend beantwortet werden. Es wird hier auf die genauen Ausführungsbestimmungen ankommen. Derzeit erfolgt die Abrechnung jährlich, zu Beginn des Folgejahres. Eine anteilige Berücksichtigung erscheint möglich.

Bitte kontaktieren Sie in dieser Frage das jeweilige Herstellunternehmen des Sperrsystems.

Bitte kontaktieren Sie in dieser Frage das jeweilige Herstellunternehmen des Sperrsystems.

Grundsätzlich ja. Dazu könnte je nach landesrechtlichen Vorgaben beispielsweise mit einem entsprechenden Leitsystem gearbeitet werden. Natürlich sind auch andere mit dem jeweiligen Landesgesetz vereinbare Varianten denkbar. 

Ja. Die Spielersperre sowie deren Handhabung muss im Sozialkonzept aufgeführt und eingepflegt werden.

Zu diesem Zeitpunkt kann die Frage nicht abschließend beantwortet werden. Es wird hier auf die genauen Ausführungsbestimmungen ankommen. 

Es sind Varianten eines vollautomatischen Sperrsystems denkbar, in denen dies nicht der Fall sein muss. Zum Beispiel durch eine erstellte Spielerkarte (bei der Erstellung besteht Ausweispflicht) auf der auch ein Fingerabdruck hinterlegt ist, der bei jedem Besuch abgeglichen wird. Es wird auch hier auf die genauen Ausführungsbestimmungen ankommen.

Sofern die Tische im konzessionierten Bereich stehen, ist dies mit ja zu beantworten.

Gemäß §8a Abs. 1 GlüStV2021 muss der Veranstalter oder Vermittler von Glücksspielen Personen sperren, die dies beantragen. Wenn ein Spielgast also eine Sperre beantragt, muss diese eingetragen werden. Ein Verweis auf andere Sperrangebote ist unzulässig.

Bitte kontaktieren Sie in dieser Frage das jeweilige Herstellunternehmen des Sperrsystems.

Gemäß § 8d Abs. 1 GlüStV2021 werden die Datenbestände des übergreifenden Sperrsystems des 1. GlüStV und der hessischen Sperrdatei für Spielhallen in das neu zu errichtende Spielersperrsystem überführt. Bis zum Stichtag 1.7.2021 sind standortbezogene Sperren natürlich aufzunehmen. Bitte beachten Sie hierzu auch die Veröffentlichungen Ihres Bundeslandes. Unter Umständen werden diese bestimmen, wie mit den bisherigen Sperren umzugehen ist.